Sven lebt im Kampf!

Im Gedenken an unseren lieben Freund und Genossen Sven.
Im Kampf lebst du weiter!

Weitere Infos: https://www.facebook.com/antifaka/posts/3439230726163724

Solidarität mit dem Roten Aufbau!

Solidarität mit dem Roten Aufbau!

Am vergangenen Montag (31.08.) durchsuchten 200 Bullen, teilweise mit Unterstützung des SEK, 28 Objekte. 24 davon waren Wohnorte von Genoss*innen die der Gruppe Roter Aufbau Hamburg zugerechnet werden. Dabei entwendeten die Bullen etliche Datenträger, Notizen und Kleidungsstücke. Teilweise wurden die Beschuldigten mit vorgehaltenen Waffen aus dem Bett gezerrt. Auch der linke Stadtteilladen Lüttje Lüüd in Hamburg wurde durchsucht. Allerdings fanden die Durchsuchungen nicht nur in Hamburg statt, auch Genoss*innen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein waren betroffen.

Grund der Durchsuchungen beim Roten Aufbau ist laut Aussagen der Hamburger Staatsanwaltschaft der Verdacht der „Bildung einer kriminellen Vereinigungen“ (§129). Im richterlichen Beschluss ist sogar von der „Bildung einer terroristischen Vereinigung“, also von einem §129a Verfahren die Rede, berichtet ein betroffener Genosse.

Seit jeher sind §129-Verfahren vor allem für eine Sache genutzt worden, um die Betroffenen auszuforschen, zu überwachen und abzuhören, kurzum, um Strukturen offen zu legen. Nicht umsonst wird dieser Paragraph oftmals als „Schnüffelparagraph“ bezeichnet. Dabei reicht schon ein kleiner Anfangverdacht, um umfassende Befugnisse, z.B. für die genannten Ermittlungstaktiken, zu bekommen. Anklagen oder gar Verurteilungen gibt es selten.

Die Aktionen des Staates vom 31.08. sind die massivsten Angriffe auf Deutschlands linksradikale Bewegung seit etlichen Jahren. Dementsprechend sollte auch unsere Solidaritätsarbeit aussehen. Dem Staat ist es egal welche genaue politische Ausrichtung eine Gruppe hat oder wie beliebt diese im eigenen ach so tollen Szenesumpf ist. Der Feind steht Links, dies haben wir schon oft zu spüren bekommen. Es ist immer ein Angriff auf uns alle, auf die gesamte linke Bewegung. Jetzt ist es an der Zeit sich klar zu positionieren und zu zeigen, dass wir in so einem Fall alle fest zusammenstehen.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gemeinsam gegen die Klassenjustiz!

Ein erster Schritt der praktischen Solidarität ist es, Mitglied in der Roten Hilfe zu werden:
https://www.rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden

Der Rote Aufbau Hamburg ruft für den 12.09. zu einer Antirepressionsdemonstration auf: https://www.facebook.com/roterahh/posts/4392262834179358

Freiheit für Jo! – Solivideo aus Karlsruhe

Antifaschist*innen aus Karlsruhe haben ein Solidaritätsvideo für den seit Anfang Juli in Untersuchungshaft sitzenden Genossen Jo gemacht.

Alle Infos zum Fall: freiheit-fuer-jo.org

Freiheit für Jo! – Solivideo aus Karlsruhe from Antifas aus Karlsruhe on Vimeo.

Soliaktionen für Jo in Karlsruhe

In Karlsruhe gab es in den vergangenen Tagen einige Soliaktionen für den inhaftierten Genossen Jo. Neben einem bereits veröffentlichten Solifoto haben engagierte Jugendliche ein Graffiti und eine Tapete gemalt. Auch wurden einige Briefe an den Genossen verfasst.

Wenn auch ihr Jo unterstützen wollt, schickt eure Briefe, Bilder, und/oder Postkarten an:

Rote Hilfe Stuttgart
c/o Infoladen
Böblingerstr. 105
70199 Stuttgart

Freiheit für Jo!

Rassistische Kundgebung am Samstag in Karlsruhe

Am kommenden Samstag (27.06.) soll eine rassistische Kundgebung unter dem Motto „All Lives Matter“ auf dem Karlsruher Stephanplatz stattfinden.

(Mit-)organisiert wird diese von Jonathan Stumpf (alias Johannes Scharf), der einigen durch die Abreibung welche er und ein anderer IB Aktivist aus Halle vor einigen Monaten von griechischen Genoss*innen bekamen (mittleres Bild), bekannt sein dürfte. Stumpf ist nicht nur ehemaliger NPD Spitzenkandidat für den Mannheimer Gemeinderat und offenbar Identitäre Bewegung (IB) Aktivist, auch ist er Gründer der „Nova Europe Society“, deren erklärtes Ziel es ist einen weißen Ethnostaat zu errichten. Mit dieser „Society“ wollte er bereits am 14.03. diesen Jahres im Karlsruher Raum, mit Unterstützung der ehemaligen PEGIDA Mitgründerin Kathrin Oertel, eine rassistische Veranstaltung abhalten, damals allerdings im geschlossenen Rahmen. Weitere Infos zu Jonathan Stumpf: http://antifajugend76.blogsport.de/2020/03/10/nazi-veranstaltung-im-karlsruher-raum-geplant/

Ein Gegenprotest für Samstag ist bereits angemeldet und findet ab 13 Uhr am Stephanplatz statt. Ein Aufruf und weitere Infos folgen die Tage.

Leitet die Nachricht weiter und kommt am Samstag, Karlsruhe hat keinen Platz für Nazis!